Beatus vir qui suffert tentationem
Quam amoena O castitatis lilium

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Ambivalenz...

...
bestimmt mein Leben.
Zumindest momentan.
Warum?
Ich weiss es nicht.
Es ist einfach so.

Mein Kopf sagt 'NEIN!' mein Herz sagt 'JA!'.
Auf das Bauchgefühl verlassen kann ich mich schon lange nicht mehr. Ich hänge zwischen den Stühlen und finde mein Gleichgewicht nicht wieder.

Ich weiss woran das liegt.
Ich kann nur nichts dran ändern. Es ist nunmal so.
Ich muss damit leben. Und ehrlich gesagt lebt es sich sogar ganz gut damit. Bis auf die kleinen Momente im Leben, in denen Einflüsse von Aussen das ganze unerträglich machen.

Ab Morgen ist offiziell WGT.
Seit einer Woche ändert sich der Status fast stündlich. Schaffen wir's hinzufahren oder nicht. Ist es finanziell machbar? Klappt es mit der Übernachtungsgelegenheit.
Alle paar Stunden ändert sich einer der Faktoren, treibt mich in den Wahnsinn.
Die Lust zu fahren sinkt tendenziell immer schneller. Es hört sich nur noch nach Stress an.
Andererseits wäre das WGT so ziemlich das beste, was man für das kommende Wochenende planen kann.
Und ja, es ist machbar. Die Frage ist nur wie...
Wie viel Zeit brauche ich noch um es auf die Reihe zu bekommen?
Wie bekomme ich meine Arbeit die unbedingt getan werden muss vorher hin?
Wie kommen wir überhaupt nach Leipzig?
Wie regeln wir das mit dem Übernachten?
Wie soll ich gegebenenfalls 3 Nächte in nem Zelt überleben?
Wie ZUM TEUFEL soll ich die Entscheidung treffen...?

Und ja... ich will wirklich umziehen. Auch wenn mir viele das nicht glauben.
Nein der Jobmarkt ist nicht wirklich besser oder gar grandios im Raum FFM. Aber dort kann ich mit dem was gezahlt wird überleben.
Hier nicht.

Ja ich hänge an München.
Ich hasse es aber auch.
Zutiefst.
Es ist eine schöne Stadt. Eine sehr schöne sogar.
Verbunden mit vielen schönen Erinnerungen und Freundschaften.
Aber auch mit Schmerz, Traurigkeit, Verbitterung.
Es gibt hier Dinge, Orte und Menschen, die mir immer wieder über den Weg laufen. Und alte Wunden erneut aufreissen.
Ich kann mich nicht schützen.
Also gehe ich.
Zumindest für eine Weile.
Wenn die Narben auf meiner Seele ein wenig verblasst sind und mein Geist stark genug ist, kann ich mich auch wieder damit auseinandersetzen.
Momentan kann ich es einfach nicht.

Was mich erwartet?
Eine noch fremde Stadt, ein noch fremdes Umfeld.
Einige kleine Einblicke hatte ich bereits.
Und ich weiss, dort sind Menschen zu denen ich gehen kann wenn ich Hilfe brauche.
Das macht mir Mut.
Ich möchte mich der Herausforderung stellen.
Ohne Vorurteile.
Einfach sehen wie es läuft.

Ich weiss, viele verstehen nicht, warum ich dies tue.
Es tut mir leid aber ich halte es für nötig und ich freue mich darauf.

Ich danke im speziellen 3 Menschen.
Die mir vorbehaltslos den Rücken stärken.
Bei allem was ich tue. Und speziell bei diesem Vorhaben.
Ohne euch hätte ich nicht die nötige Stärke.
Ohne euch wäre ich heute nicht da wo ich stehe.
Und ich hoffe, ihr wisst, ich liebe euch dafür!
23.5.07 15:07


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